Bisher konnte man sich mit Vertipper-Domains, zusätzlich zu diversen Marketingstrategien, den ein oder anderen Groschen verdienen. Bei diesen handelt es sich um Domänen, welche bereits registrieren Portalen, wie z.B. Mobile, Amazon oder Ebay ähneln und dabei beispielsweise nur ein Buchstabe anders ist.
Beispiele für solche Vertipper-Domains sind zum Beispiel msrketingtower.de oder mqrketingtower.de anstatt marketingtower.de. Wenn Ihr euch nun bei einem Partnerprogramm der jeweiligen Seite anmeldet und die registrierte, falsch geschriebene Domain auf den Affiliatelink weiterleitet, kommt der Besucher auf der normalen Internetseite an, und Ihr generiert jedes mal Umsätze.
Zusätzlich dazu könnt Ihr eure Domain auf falsch geschriebene Keywords bei Google optimieren, um somit ein hohes Ranking zu bekommen. Doch vor kurzem bin ich auf eine Änderung von Google aufmerksam geworden, die solchen Vertipper-Domains höchstwahrscheinlich den Riegel vorschieben wird: Google Suggest.
Auf der englischen Webseite von Google werden Nutzer bereits beim Eingeben ihrer Keywords über Tippfehler informiert. Mit einem Klick kann das richtige Wort eingefügt werden. Somit würden falsch geschriebene Keywords schon im Ansatz unterbunden.

Lange wird es wohl nicht mehr dauern bis Google dies auch in anderen Sprachen implementiert. Wie sich das dann in Zukunft auf Vertipper-Domains auswirkt, wird sich zeigen.


am 10. Juni 2010 um 13:59 Uhr
Ja, dass habe ich auch schon gehört und finde ich gar nicht sooo falsch von Google. Also aus Sicht der User gesehen, wenn man so Geld verdient ist ja auch ein wenig unsauber, irgendwie.
Das ist genau wie die Leute, die sich bei Google Shopping eingeschleust haben und man immer über einen Partnerlink dann zum eigentlich Shop kam. Dies war aber den normalen Online-Shops gegenüber unfair, da diese ja keine Landingpages extra für Google Shopping hatten.